Aktuell

Geschichte

1994
Urs Honauer, Leiter des Zentrums für Innere Ökologie (ZIO) und des Polarcity Bildungszentrums, lernt in einem Workshop an einer Polarity-Tagung in den USA Peter A. Levine PhD kennen, der zu dieser Zeit an der Publikation seines ersten Buches „Waking the Tiger“ arbeitet. Urs Honauer fragt ihn, ob er  „Somatic Experiencing“ (SE) in der Schweiz unterrichten würde. Peter A. Levine antwortet, dafür sei es noch zu früh, erst müsse er sein Buch fertig haben.

1997
Peter A. Levine stimmt zu, Kurse in „Somatic Experiencing“ in der Schweiz zu geben.

1998
Peter A. Levine gibt den ersten Einführungskurs.

1999
Peter A. Levine führt das erste SE Training in Les Granges durch. Es findet eine stete Weiterentwicklung von „Somatic Experiencing“ statt.

2002
Am Ende des ersten SE Trainings findet die erste Sitzung bezüglich einer Interessengemeinschaft (IG SE) statt, mit Urs Honauer, Thomas Holstein und ca. 10 AbsolventInnen des Trainings 1.

2003
Eine 4-köpfige Gruppe formiert sich, Initiator ist Thomas Holstein.

2004
Die Verbandsgründung wird geplant und das IG SE Logo kreiert. Es gibt noch keine Verbandsstrukturen. Erstmals wird ein Mitgliederbeitrag erhoben.

2005
Nach Zeiten der Ungewissheit über die Zukunft der IG SE setzt sich Urs Honauer für eine Interessengemeinschaft für SE-AbsolventInnen ein. Am 25. November wird die IG SE offiziell als Verband gegründet. Es wird ein Vorstand mit 6 Personen gewählt, 4 weitere Personen unterstützen den Vorstand, Statuten werden erarbeitet und verabschiedet. Die berufspolitische Situation wird geprüft und eine Webseite entwickelt.

2006
An der Generalversammlung konstituiert sich der Vorstand mit festen Strukturen und Ressorts. Die Webseite steht nun im Netz.

2007
Der Prototyp eines SE-Flyers entsteht.
In diesem Jahr unterrichtet Peter A. Levine zum letzten Mal ein Advanced Training in der Schweiz. Jedoch gibt Peter A. Levine weiterhin in den Sommermonaten Vertiefungskurse für SE-Practitioners.

2008
Erstmals wird im Sommer der SE-Flyer in einer Auflage von 8000 Exemplaren  gedruckt und stösst auf grosses Echo. Im Vorstand werden Reglemente zu Weiterbildung und Spesen erarbeitet.
Die SE-Trainerinnen und -Trainer, die Verbände und Organisatoren in Europa unternehmen die ersten Schritte zur Gründung einer europäischen Dachorganisation.

2009
Mit einem Methodenbeschrieb wird ein Aufnahmegesuch an die OdA KT/TC (Organisation der Arbeitswelt Komplementärtherapeut) im Zusammenhang mit der Eidgenössischen Berufsreglementierung eingereicht. Ende des Jahres haben sich die Verbandsstrukturen gefestigt. Aus der Interessengemeinschaft IG SE wird der Verband SE SCHWEIZ.
Zwei Vorstandsmitglieder nehmen an der Tagung von SE Europa in Köln teil.

2010
Aufgrund des Erfolgs des SE-Flyers wird eine französische Version diskutiert. Die neue Webseite wird aktualisiert und es finden erste Intervisionen statt. Mit dem ZIO finden Sitzungen zur Klärung der Rollen- und Aufgabenteilung statt. Die Weiterbildungskontrolle wird vom Verband übernommen. Zwei Vorstandsmitglieder nehmen an der ersten GV der europäischen SE-Dachorganisation EASE in Pisa teil. Der Fortbestand von SE SCHWEIZ bleibt durch die Wahl neuer Vorstandsmitglieder gesichert.

2011
Es laufen weitere berufspolitische Verhandlungen, und es findet ein Treffen mit Peter Levine bezüglich der berufspolitischen Positionierung der SE-Weiterbildung statt. Bei diesem Treffen streicht Peter Levine heraus, dass er Somatic Experiencing als einen Ansatz zur Linderung von Traumfolgen sieht, der von diversen Berufsfeldern angewandt werden kann und soll. Somatic Experiencing darf gemäss Peter Levine nicht zu einer Methode werden, weder zu einer psychotherapeutischen noch zu einer komplementärtherapeutischen. Damit erübrigt sich künftig eine Ausrichtung von SE auf die Bedürfnisse der OdA KT/TC.
Neu wird vom Verband ein Versicherungspaket wird für Verbandsmitglieder angeboten.
Der SE-Flyer liegt nun auch auf Französisch vor.
SE Schweiz und das ZIO fungieren als Gastgeber für die jährliche EASE-Tagung in Zürich. Eine definitive Mitgliedschaft wird an der GV von SE Schweiz angenommen.

Vorträge an den Generalversammlungen

2005 Peter Itin: Information über DVxund
2006 Bernd Frank: Traumatherapie innerhalb der Psychiatrie Littenheid
2007 Raja Selvam: Behandlung von Tsunamiopfern in Südindien
2008 Peter Itin: Stand der Berufsentwicklung der KomplementärtherapeutInnen (KT)
2009 Markus Fischer: Vorstellung des IBP Winterthur